29. November 2009

Kuhreiher in Portugal

Seit einigen Jahrzehnten zählt der Kuhreiher zur Ornithofauna der iberischen Halbinsel (Portugal und Südspanien). Diese Art, welche ursprünglich in Afrika beheimatet ist, wanderte von Nordafrika ohne menschliches Zutun in Europa ein.
Kuhreiher ernähren sich in erster Linie von Heuschrecken und anderen größeren Landinsekten. Gerne hält sich diese Art in der Nähe von Rinderherden auf. Es werden genug Insekten aufgescheucht, die dem Reiher als bevorzugte Nahrung dienen. In Portugal sieht man Sie öffters auf Kühe und Schafe. Neben Insekten erbeuten die Reiher auch Frösche und allerlei Wassertiere. Kuhreiher sind ausgesprochen gesellige Vögel, die nicht nur die Nähe zu Artgenossen, sondern auch zu anderen Reihern suchen.

Gestalt Im Jugend- und Ruhekleid ist das Gefieder der Kuhreiher einheitlich weiß, sie haben einen kurzen gelben Schnabel und helle Beine. Ihre Körpergröße ist 50 cm und ihre Flügelspannweite beträgt 95 cm.

25. November 2009

Größtes Photovoltaik-Kraftwerk der Welt


Das Unternehmen ACCIONA Energy hat ein Solar-Kraftwerk mit einer Photovoltaik-Spitzenleistung von 46 Megawatt (MW) in Amareleja (Moura, Portugal) in Betrieb genommen. ACCIONA habe in die Solarstromanlage - die größte ihrer Art weltweit - rund 261 Millionen Euro investiert. Der Solarpark kann jährlich rund 93 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren, was rechnerisch den Elektrizitätsbedarf von mehr als 30.000 portugiesischen Haushalten deckt. Zudem vermeide das Solarkraftwerk pro Jahr 89.383 Tonnen CO2-Emissionen, welche bei der Verbrennung von Kohle freigesetzt würden, um die gleiche Menge an Energie zu erzeugen. Der Solarpark sei in der Rekordzeit von nur 13 Monaten erreichtet worden.

Der Solarpark erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 250 Hektar im Gebiet der Gemeinde Moura, Region Alentejo, nahe der spanischen Grenze. Die Solarmodule sind auf 2,520 Nachführsystemen vom Typ "Buskil" montiert, die ACCIONA selbst herstellt. Jeder dieser Solar-Tracker hat eine Fläche von 142 Quadratmetern. Die Buskil-Tracker sind 13 Meter lang und 10,87 Meter breit, darauf befinden sich 104 polykristalline Silizium-Module (170 bzw. 180 Wp). Insgesamt sind 262.080 Module installiert, die der Sonne einachsig nachgeführt werden.
Der Solarpark trägt dazu bei, die Ziele der portugiesischen Regierung für die Energieversorgung zu erreichen, welche Photovoltaik-Installationen von 150 MWp vorsehen. Amareleja hat daran einen Anteil von rund 30 %. Das Solar-Kraftwerk schaffe Arbeit und Wohlstand in der Region und sei eine wichtige Referenz für die Entwicklung der Photovoltaik, betont ACCIONA.
Quelle: http://www.solarserver.de/news/news-9993.html

21. November 2009

Nationalhymne von Portugal


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I


Heróis do mar, nobre povo,
Nação valente, imortal,
Levantai hoje de novo
O esplendor de Portugal!
Entre as brumas da memória,
Ó Pátria sente-se a voz
Dos teus egrégios avós,
Que há-de guiar-te à vitória!

Às armas, às armas!
Sobre a terra, sobre o mar,
Às armas, às armas!
Pela Pátria lutar
Contra os canhões marchar, marchar!

II
Desfralda a invicta Bandeira,
À luz viva do teu céu!
Brade a Europa à terra inteira:
Portugal não pereceu
Beija o solo teu jucundo
O oceano, a rugir d'amor,
E o teu braço vencedor
Deu mundos novos ao Mundo!

Às armas, às armas!
Sobre a terra, sobre o mar,
Às armas, às armas!
Pela Pátria lutar
Contra os canhões marchar, marchar!

III
Saudai o Sol que desponta
Sobre um ridente porvir;
Seja o eco de uma afronta
O sinal do ressurgir.
Raios dessa aurora forte
São como beijos de mãe,
Que nos guardam, nos sustêm,
Contra as injúrias da sorte.

Às armas, às armas!
Sobre a terra, sobre o mar,
Ás armas, às armas!
Pela Pátria lutar
Contra os canhões marchar, marchar!

15. November 2009

Kastell von Beja - Castelo de Beja





Schon von weitem sehen Sie, daß das Stadtbild beherrscht wird von den mächtigen Mauern des Kastells mit einem hohen, rechteckigen Turm. Die Festung wurde - integriert in die Stadtmauer- von König Dinis (1279-1325) in Auftrag gegeben. Bereits vorher hatten Römer an dieser Stelle eine Befestigungsanlage errichtet ( ein römisches Tor ist heute noch in der Mauer erhalten). Im Burghof des Kastells sind einige alte Kanonen aufgestellt, in einem Nebengebäude befindet sich die Touristeninformation. Der 40 m hohe Turm aus Granit und Marmor ist der höchste Burgturm in Portugal. 183 enge Stufen müssen Sie hinaufsteigen, um von den Zinnen des "Torre de Menagem" die hervorragende Assicht auf die Stadt geniessen zu können. In den unteren Stockwerken befinden sich eine kleine Kapelle sowie ein Saal mit prächtigem Sterngewölbe. Der Turm ist von 10.00 - 11.30 und 13.10 - 15.30 Uhr zu besichtigen, montags und feiertags geschlossen.

7. November 2009

Birdwatching in Algarve


Um den Tourismus ausserhalb der Hochsaison anzukurbern, hat die regionale Tourismusbehörde (ERTA) am 5 November 2009 in Tavira eine Studie zum Thema "Birdwatching Algarve" vorgestellt. Sie wurde zusammen mit der Umweltschutzorganisation Almargem und der port. Gesellschaft für Vogelschutz (SPEA) erarbeitet.

Darin werden 5 Gebiete als besonders zur "Vogelbeobachtung" geeignet aufgeführt:
Die "Reserva Natural do Sapal de Castro Marim e Vila Real de Santo António",
die Costa Vicentina bei Sagres,
die Serra da Caldeirão,
die Lagoa das Salgados bei Albufeira,
und ein noch zu schaffender "Parque de Natureza de Tavira".
Die Tourismusbehörde will in einem Jahr alle Voraussetzungen erfüllt haben, um die Marke "Birdwatching Algarve" international zu vermarkten.
"Birdwatching" ist besonders in den angelsächsischen Ländern beliebt. An der Algarve leben mehr als 300 Vogelarten, die häuptsächlich in der Nebensaison beobachtet werden können.
Die Gemeinde Loulé hatte bereits im Oktober 2008 eine Broschüre "Observar Aves no Concelho do Loulé" in port. und englischer Sprache herausgegeben, in der Vogelarten und interessante Beobachtungsposten beschrieben werden.


Quelle: algarve-reisen-news.blogspot.com

3. November 2009

Vasco da Gama Brücke ist die längste Brücke der EU




Die Vasco da Gama Brücke entstand im Vorfeld der Weltausstellung EXPO, die im Jahre 1998 in Lissabon stattfand und wurde am 4. April 1998 eingeweiht. Gemessen an ihrer Gesamtlänge von ca. 17,2 km, davon führen allein 10 km über den Tejo, ist diese Schrägseilkonstruktion bis heute die längste Brücke Europas.
Das in Schrägseilbauweise ausgeführte Hauptfeld hat eine Spannweite von 420 Metern und eine lichte Höhe von 45 Metern, die Pylone sind 155 Meter hoch.
Für die Fundamente der beiden Pylone wurden jeweils 44 Bohrpfähle mit Durchmessern von 2,20m und Längen bis zu 90m in das weiche Flussbett getrieben. Die Pylonfundamente sind auch darauf ausgelegt, dem Anprall eines 30.000-Tonnen Schiffes mit einer Geschwindigkeit von 12 Knoten standzuhalten. Außer den beiden großen Pylonfundamenten mussten aber auch noch ca. 150 kleinere Fundamente für die Balkenbrücken auf beiden Seiten der Schrägseilbrücke hergestellt werden. 
Die Gesamtkosten der neuen Brücke betrugen etwa 900 Millionen €, von denen 35% durch den europäischen Kohäsionsfond und weitere 33% durch die Europäische Investitionsbank abgedeckt wurden. Der Rest wurde von dem Konsortium vorfinanziert.
Quelle: www.bernd-nebel.de
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