23. Januar 2013

Theater in Lissabon


Aktuell gibt es neben den staatlichen Theatern einige unabhängige Festspielhäuser, die ein reiches Aufführungsprogramm bieten. Das Teatro Nacional D. Maria II  (dt. Nationaltheater Dona Maria) ist das älteste Theater von Lissabon und liegt am Lissabonner Rossio Platz.
                                                 Teatro Nacional D. Maria II
Das Teatro Aberto befindet sich in der Nähe von der Praça de Espanha. Das Klassische Theater Teatro da Trindade  findet man im Stadtteil Chiado. Dort befindet sich ebenfalls die Lissaboner Oper Teatro Nacional de São Carlos. 
                                                 Teatro Nacional de São Carlos
Direkt neben der Oper liegt das städtische Theater Teatro Municipal São Luiz.  Im Teatro Politeama,  im Stil der 20er Jahre, kommen überwiegend Erfolgsmusicals zur Aufführung. Die Balletttruppe Companhia Nacional de Bailado CBN zog nach der Expo in das Teatro Camões ein.
                                          Teatro Camões
Dort gastieren auch andere Ballettensembels. Weitere Theater sind u.a. das von Luís Miguel Cintra mitgegründete Teatro da Cornucópia, das Teatro da Comuna, das Teatro Municipal Maria Matos, das Teatro Taborda, das Teatro Tívoli, das von Raul Solnado gegründete Teatro Villaret sowie das Teatro Vasco Santana.
Quelle: Wikipedia

20. Januar 2013

Medien - Zeitungen in Portugal


Unter den zahlreichen Zeitungen, die in Portugal gedruckt werden, findet ein Konsolidierungs- und Konzentrationsprozess statt, bei dem viele der kleinen Blätter aufgeben müssen. Bedeutende täglich erscheinende Zeitungen sind der konservativ-liberale Diário de Notícias, der linksliberale Público (beide aus Lissabon) und das Jornal de Notícias aus Porto, dazu die Boulevarzeitung Correio da Manhã. Wichtige Wochenzeitungen sind Expresso  und das politische Wochenmagazin Visão. Jornal das Letras gehört zu den bedeutendsten Kulturzeitungen des Landes, während Jornal de Negócios  und der Diário Económinco die bedeutenden Wirtschaftszeitung sind. Destak  und Metro sind die wichtigsten Gratiszeitungen  in Portugal.
Sehr große Auflagen haben Sportzeitungen, die täglich erscheinen und sich fast ausschließlich mit Fußball beschäftigen – die bedeutendsten sind O Jogo, A Bola und Record.   Von Bedeutung sind auch die zahlreichen Lokalzeitungen. Unter den Regionalzeitungen  ist der Diário As Beiras zu nennen.
Im Bereich der Klatschpresse  sind die wöchentlich erscheinenden Magazine Maria und Nova Gente die auflagenstärksten.

Einige Portugiesiche Online Zeitungen
Correio da Manhã - http://www.correiomanha.pt/
Diário de Notícias - http://www.dn.pt/
Jornal de Notícias - http://www.jnoticias.pt/
Jornal de Negócios - http://www.negocios.pt/jn
Diário Online do Algarve - http://www.diario-online.com
O jogo Online - http://www.ojogo.pt

19. Januar 2013

Portwein - Vinho do Porto


Portwein, kurz Port genannt, ist ein roter, seltener auch weißer Süßwein,  der zu den Klassikern der Weinwelt zählt. Mit den Römern gewannen der Weinanbau und die Weinherstellung erstmals an Bedeutung in Portugal. Der Weinanbau im Dourotal geht jedoch noch viel weiter zurück. Echter Portwein stammt gemäß Portweininstitut  immer aus Portugal, aus einem genau definierten Herkunftsgebiet im nordportugiesischen Douro-Tal. Namensgebend ist die alte portugiesische Hafenstadt Porto. Je nach Qualität und Jahrgang wird er nach verschiedenen Verfahrenausgebaut, woraus sich unterschiedliche Reifegrade und Qualitätsstufen ergeben. Vintage Port wird als hochwertigster Portwein angesehen. In einem herausragenden Jahrgang kann er einer der geschmacklich vielfältigsten und langlebigsten Weine der Welt sein. Durch einen langen Ausbau  und anschließende Flaschenlagerung entwickelt er eine unverwechselbare Aromatik und Komplexität.  Mit der Reifung wandeln sich Geschmack und Farbe des Portweines. Während ein junger Wein noch einen kräftig fruchtigen Geschmack von Rotweintrauben und anderem Obst hat, wandelt sich das Aroma mit dem Alter und wird feiner, mit Geschmacksnoten von Gewürzen, Nüssen, Dörrobst, Datteln, Karamell, Vanille, Zitrusfruchtschalen, a.v.a.m. Die Farbe wandelt sich dabei von einer kräftig rubinroten Farbe und wird heller, hin zu Braun- und Goldtönen (s.u.).Die Herstellung ist kostenintensiv und aufwändig.

Wie eingangs erwähnt, stammt ein „echter“ Portwein immer aus Portugal. Der Name „Portwein“ ist gemäß internationalen Handelsabkommen geschützt. Nur ein Wein, der die Kriterien des Portweininstitutes (Instituto do Vinho do Porto) erfüllt, bekommt das offizielle Siegel und darf sich Portwein nennen. Gemäß Reglement dürfen die Trauben nur von Reben in einem genau umgrenzten Gebiet (Regiao Demarcada) im nordportugiesischen Douro-Tal geerntet werden:

Die Reben kommen aus drei Gebieten:
·         Dem Baixo Corgo um die Stadt Peso da Régua  im westlichen Teil des Douro-Tals. Von hier stammt etwa die Hälfte aller Portweine, vor allem die leichteren Ruby- und Tawnyqualitäten.
·         Im Cima-Corgo rund um die Stadt Pinhão im Kreis Alijó  wird etwa ein Drittel des Portweins hergestellt.
·         Das Douro Superior reicht von São João da Pesqueira bis an die spanische Grenze. Das Klima ist extrem trocken. Hier werden nur an einigen Stellen Grundweine für Port hergestellt.

Rebsorten 
Über 80 Rebsorten sind heutzutage in der Region Douro zu finden. Rund die Hälfte davon ist für die Herstellung von Portwein zugelassen und in  die Kategorien empfohlenerlaubt und toleriert unterteilt.
Die wichtigsten Rebsorten zur Herstellung des roten Portweins sind Tinta Barroca,  Touriga Francesca, Touriga Nacional (sie ist die hochwertigste Portweinrebsorte), Tinta Roriz, Tinta Amarela, und Tinto Cão. Zugelassen sind ebenfalls die Sorten Bastrado, Cornifesto Tinto, Donzellinho do Castello, Mourisco Tinto, Sousão und Tinte Francisca.
Beim weißen Portwein werden hauptsächlich die Rebsorten Malvasia Fina, Codega und Rabigato eingesetzt. Zugelassen sind ebenfalls die SortenDonzelinho Branco, Esgana Cão,  Folgasão, Gouveio, Malvasia Rei, Moscatel und Viosinho.

 
Auch wie man den Port genießt, hängt vom Typ ab:

·         White Port wird normalerweise vor dem Essen gekühlt serviert. Man bewahrt ihn auch oft im Kühlschrank auf. Ihn mit Tonic-Water als Longdrink zu servieren wird von Puristen abgelehnt. Hierbei serviert man ihn zu etwa gleichen Teilen mit Eis und einer Scheibe Zitrone.
·         Ruby Portweine sind eher als Dessert-Weine zu sehen. Sie werden nach dem Essen, bei Zimmertemperatur, früher ausschließlich mit Käse und Nüssen, heute auch mit Schokoladendesserts oder ähnlichen süßen Gerichten, serviert.
Aus Irland kommt der „Hot-Port“, ein Verwandter des Glühweines: mit heißem Wasser, Zimt, Nelken und Zucker soll der Ruby Port alle Erkältungen heilen.
·         Tawny Ports sind die wohl vielseitigsten Portweine. Traditionell werden sie nur als Verdauungsweine nach dem Essen serviert.
 
Quelle: Wikipédia
 

15. Januar 2013

Vinho Verde - Portugiesischer Wein

Vinho Verde ist die Bezeichnung eines portugiesischen Weines.

Der grüne Wein, so die wörtliche Übersetzung (gemeint ist aber eher junger Wein), stammt aus dem Anbaugebiet zwischen den Flüssen Douro und Minho im Norden des Landes und umfasst im Wesentlichen die Distrikte Viana do Castelo, Braga und Porto. . In dieser sehr feuchten Region (jährlich fallen bis zu 2000 mm Niederschlag) werden ca. 25 % des portugiesischen Weines erzeugt. Der schon im Jahr 1908 gesetzlich definierte DOC-Bereich für Rot- und Weißweine ist somit das größte Anbaugebiet für Qualitätsweine. Die fast 60.000 ha Rebfläche werden von ca. 30.000 Winzern meist im Nebenerwerb bewirtschaftet.
 
Als Rebsorten dienen unter anderem Alvarinho, Avesso, Loureiro und Trexadura.  Gelegentlich wird auch die Rebsorte Sercial  verwendet. Meist wachsen die Reben als gut zwei Meter hohe Pergolen.  Dies schützt die Reben vor der Feuchtigkeit der Böden und vor zu viel Hitze. Meist wächst unter diesem Dach der Rebblätter noch Gemüse.
 
·         Empfohlene weiße Rebsorten: Alvarinho, Avesso, Azal Branco, Batoca, Loureiro, Pedernã und Trajadura.
·         Weitere zugelassene weiße Rebsorten: Branco Escola, Cainho de Moreira, Cascal, Douradinha, Esganinho, Esganoso de Castelo de Paiva, Esganoso deLima Fernão Pires, Lameiro, Rabigato, S. Mamede und Semilão.
·         Empfohlene rote Rebsorten: Azal Tinto, Borraçal, Brancelho, Espadeiro, Padeiro de Basto, Pedral, Rabo de Ovelha, Vinhão. 
·         Weitere zugelassene rote Rebsorten: Doçal, Doçal de Refóios, Espadeiro Mole, Labrusco, Mourisco, Pical pôlho, Sousão und Verdelho Tinto. 
 
Das grün bezieht sich nicht auf die Farbe - Vinho Verde ist sowohl als Rot- und Weißwein als auch als Rosé erhältlich, wenngleich vornehmlich der weiße Vinho Verde exportiert wird - sondern auf die im Norden Portugals befindliche Minho-Region, die aufgrund der frischeren Witterung grünere Landschaften hat als im restlichen Land. Der Wein hat einen leichten, spritzigen Charakter und moussiert  leicht. Die natürliche Kohlensäure entsteht beim biologischen Säureabbau der im Rebsaft enthaltenen Apfelsäure. Es gibt relativ große Qualitätsunterschiede, da die Vinifizierung dieses Weines viel Gefühl und Erfahrung erfordert. So wird der Wein bei mangelnder Hygiene aus Angst vor Fehlgärungen stark geschwefelt. Die Schwefelung unterbindet jedoch die Entstehung der natürlichen Kohlensäure, so dass diese künstlich hinzugefügt wird. Der Wein wird größtenteils trocken ausgebaut. Lediglich Exportqualitäten einfacher Machart haben ein wenig Restsüße um die starke Säure abzufedern.
 
Neben dem auch international vertriebenen weißen Vinho Verde gibt es, heute eher nur noch lokal, auch roten Vinho Verde. Dieser ist von extrem intensiver Farbe und sehr tanninhaltig.
Der Wein ist mit einem Alkoholgehalt von 8,5 bis 11 % ein sehr leichter Wein. Dies erklärt auch seine wachsende Beliebtheit als Sommerwein. Die Preise liegen bei 4 bis 8 Euro je Flasche (Stand 2005). Es sei noch erwähnt, dass der Mateus Rosé  kein Vinho Verde ist.

Marken:
·         Casal Garcia
·         Gatão
·         Quinta de Aveleda
·         Quinta de Azevedo
·         Casa de Sezim
·         Gazela (Sogrape)
·         Muralhas
·         Quinta da Lixa
·         Casa do Valle
Quelle: Wikipédia
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